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Wandern mit Hund – Tipps und Tricks

Wandern mit Hund – Tipps und Tricks für den Spass miteinander

Wandern mit Hund – Tipps und Tricks für den Spass miteinander

Wandern hat sich in Deutschland zum Trendsport entwickelt. Immer mehr Deutsche schlüpfen in die Wanderschuhe und begeben sich auf Tour. Damit der gesunde Trend sich weiterentwickelt, tut der deutsche Wanderverband einiges dafür. Unter anderem wirbt er Jahr für Jahr für den Tag des Wanderns, einsehbar unter http://www.wanderverband.de/. Zu den Wanderern gehören auch immer mehr vierbeinige Begleiter, die Frauchen oder Herrchen nur zu gerne mitnehmen. Was Hundehalter beachten sollten, damit der Wandersport auch für den Vierbeiner zu einem Vergnügen wird, ist jetzt Thema.

Wandern mit dem Hund,
 gern auch am Deutschen Wandertag

Die Wanderung mit dem Hund vorbereiten

Prinzipiell kann jeder gesunde Hund mit auf eine Wanderung. Allerdings bestimmt der Fitnessgrad des Tieres, sein Alter und auch die Rasse, wie ausgedehnt die Wanderung ausfallen darf. Ausdauernde Hüte-und Treibhunde können spielend längere Strecken bewältigen, da geht eher Frauchen oder Herrchen die Puste aus. Wenig ausdauernde Schoßhunde hingegen haben nicht umsonst diese Bezeichnung – sie schaffen keinen strammen 20-Kilometer-Marsch.

Junge Hunde sollten keine langen Wanderungen unternehmen. Ihre Gelenke könnten zu stark belastet werden und Schaden nehmen. Auch, wenn ein Hund in die Jahre kommt, sind lange Wanderungen für ihn eher ungeeignet. Menschen müssen also bei der Planung der Wandertour den Belastungsgrad ihres Hundes an oberste Stelle setzen. Anregungen für schöne Wanderungen in Deutschland finden Interessierte unter anderem auf http://www.wanderbares-deutschland.de/.

Falls der Hund das erste Mal mit auf eine Wanderung soll und noch nicht weiß, was ihn erwartet, sollten Halter einige Wochen vorher mit dem Training beginnen. Es ist ratsam, nach und nach die Länge der Spaziergänge zu erhöhen und auf 3-5 Stunden zu steigern. Daran lässt sich das Fitnesslevel des Tieres erkennen und auch ist es möglich, bei langsamer Steigerung die Ausdauer des Vierbeiners zu erhöhen.

In Abhängigkeit von der geplanten Tour ist es nötig, den Hund auf Teilstücken oder während der gesamten Wanderung an der Leine zu führen. Kommen gleichzeitig Wanderstöcke zum Einsatz, müssen Halter ihren Hund vorab daran gewöhnen. Deshalb empfiehlt es sich, in der Trainingsphase vor der geplanten Wanderung einige Ausflüge mit Rucksack und Wanderstöcken zu unternehmen. Das hilft auch Frauchen oder Herrchen dabei, den Umgang mit all den Utensilien zu üben, und zu testen, wie die Leine am geschicktesten am Rucksack oder an der Wanderhose befestigt werden kann, ohne dass sie sich mit den Wanderstöcken verheddert.

Dieses Video zeigt einen Zusammenschnitt einer Wanderung mit Hund und den Einsatz einer Hüftleine.

Finanzielle Belastung einer Wanderung mit Hund

Mit einem Hund zu wandern erfordert ein gewisses Equipment. Die Ausstattung kann mitunter recht teuer werden, insbesondere, wenn grundlegende Utensilien wie eine hochwertige Autobox für den sicheren Transport, Hundegeschirr, ggf. Wetterschutzkleidung bei Wanderungen im Hochgebirge, bequemer Pfotenschutz und anderes mehr angeschafft werden müssen. Handelt es sich um eine große oder mittelgroße Rassen wie zum Beispiel den American Foxhound, geht das Equipment vergleichsweise mehr ins Geld, als für einen kleinen Malteser-Mix. 

Und falls es nicht nur mit einem, sondern mit zwei vierbeinigen Begleitern auf die kommenden Wanderungen geht, verdoppeln sich die Kosten. Da kann die Belastung schnell über 1.000 Euro betragen. Kommt ein exotisches Reiseziel hinzu, das nicht mit dem Pkw, sondern per Flugzeug erreichbar ist, braucht es eine spezielle Transportbox und die Kosten für den Transport des Tieres (Flugticket) kommen oben drauf. Unser Tipp hierzu, fehlt Ihnen das nötige Kleingeld, um die erforderlichen Anschaffungen zu tätigen, ist ein passender Konsumentenkredit eine Lösung.  Ab 1.000 Euro können Interessenten einen Kredit bei www.blitz-kredite.com unverbindlich anfragen. Die Verwendung des Kredits ist nicht zweckgebunden, so dass er auch zur Anschaffung der nötigen Ausstattung oder zur Finanzierung der ersten großen Wandertour im Ausland eingesetzt werden kann.

Wandern mit dem Hund

Die Wanderung muss dem Leistungsprofil des Hundes entsprechen

Wanderzubehör – das muss für den Vierbeiner mit auf Tour

In manchen Regionen herrscht Leinenpflicht. Ideal ist ein weiches und bequemes Geschirr und eine lange Schleppleine, um dem Tier trotz Leinenzwang Bewegungsfreiheit einzuräumen. Dadurch wird es dem Hund möglich, in seinem eigenen Rhythmus zu laufen. Das strengt ihn weniger an und führt dazu, dass die Etappen entspannter bewältigt werden können. Ein weiterer Vorteil eines bequemen und flexiblen Geschirrs ist, dass es in steilen Passagen eine gute Unterstützung darstellt. In Kombination mit einer stabilen Leine kann das Tier kurzzeitig angehoben oder gezogen werden, falls es zu schwierig oder zu kräftezehrenden für ihn wird.

Manche Halter statten ihren Hund mit einem Hunderucksack aus. Der Hunderucksack kann beispielsweise etwas Proviant aufnehmen. Doch Packtaschen am Hund bedürfen eines gewissen Trainings. Außerdem sollten sie nicht zu schwer sein, der Hund ist kein Paktier! Als Faustregel gilt, dass ein Hund nicht mehr als 25 % seines eigenen Körpergewichts tragen darf. Abgesehen davon können Hunde mit Rucksack leicht hängen bleiben. Sie dürfen deshalb niemals ohne Aufsicht sein, es ist zu gefährlich.

Pfotensöckchen sind für Hunde dann eine gute Lösung, wenn der geplante Wanderweg steinig ist. Denn auch Hunde können sich die Pfoten wundlaufen. Vlies-Söckchen sind leicht, der Hund spürt sie kaum. In den Wanderungsrucksack gehören außerdem

  • ein erste Hilfe-Set für den Hund: Vaseline, Pinzette, Desinfektionsmittel, Zeckenzange und Verbandsmaterial
  • Hundeverpflegung: ausreichend Wasser, Trockenfutter und Leckerlis. Nassfutter verdirbt bei höheren Temperaturen zu schnell.
  • Reisenapf für Wasser und Futter
  • Kottüten

Gefahrensituationen mit Hunden auf einer Wanderung

Die Erfahrung zeigt, dass die Begegnung Rinderherden für Hunde problematisch sein kann. Wenn möglich, sollten Wanderer eine Konfrontation meiden, insbesondere dann, wenn der Hund dazu neigt, die Kühe anzukläffen. Manchmal ist ein Umweg allerdings unmöglich. Damit die Situation nicht eskaliert, sollten Wanderer mit ihrem Hund nicht quer durch eine Kuhherde laufen, sondern möglichst einen Bogen um die machen. Insbesondere, wenn Jungtiere in der Herde sind, sollte ein möglichst großer Abstand gewahrt werden. Falls Tiere aus der Herde auf Hund und Herrchen zulaufen, heißt es Ruhe bewahren. Sich rückwärts aus der Gefahrenzone zu bewegen, ohne den Tieren den Rücken zuzukehren hat sich bewährt. Falls die Kühe dennoch weiter auf Konfrontation gehen, sollte der Hund von der Leine gelassen werden. Hunde sind schnell und können sich in der Regel alleine in Sicherheit bringen.

Wer diese Tipps und Tricks beachtet, wird sicherlich eine entspannte Wanderung mit seinem Vierbeiner genießen können.

Bildquellen:

Pixabay.com, © m4rke123 (CCO Public Domain)

Pixabay.com, © kaboompics (CCO Public Domain)


 

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