Hunde-Forum

Hunde-OP, Kosten sparen durch eine Versicherung

Hunde-OP, Kosten sparen durch eine Krankenversicherung für Hunde

Hunde-OP, Kosten sparen durch eine Krankenversicherung für Hunde

Wenn der Hund operiert wird: Das müssen Hundehalter wissen

Kein Halter möchte es sich vorstellen, aber eine Operation beim eigenen Hund kann notwendig werden. Sei es aufgrund der bevorstehenden Kastration oder wegen eines Unfalls. Um Hunden den Eingriff so angenehm wie möglich zu machen, können Besitzer einiges tun. Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten sollten, falls Ihre Fellnase operiert werden muss.

OP-Versicherung abschließen

Bevor wir auf die richtige Verhaltensweise bei Hundeoperationen eingehen, möchten wir auf die Hunde-OP-Versicherung aufmerksam machen. Zwar gibt es reichlich Versicherungspolicen, die mehr als unnötig sind, doch in diesem Fall handelt es sich um eine Ausnahme. Jeder Halter, der die Kosten für eine Operation des Schützlings im fünfstelligen Bereich nicht aus eigener Tasche bezahlen kann, sollte diese Versicherung abschließen. Beträge von rund 5.000 Euro sind bei Hundeoperationen leider keine Seltenheit. Unkosten, mit denen viele Hundebesitzer nicht rechnen. Ist es dann doch einmal soweit, ist der Ärger über den fehlenden Schutz groß. OP-Versicherer zahlen Operationen beim Hund und nehmen den Haltern damit eine große finanzielle Belastung ab. Welche Versicherungsgesellschaft die richtige Wahl ist, muss individuell geklärt werden. Leider gibt es hinsichtlich diverser Faktoren wie Erstattungshöhe, Leistungshöchstgrenzen und Auslandsschutz einige markante Unterschiede zwischen den Policen. Das erschwert die Entscheidung deutlich. Vom Vergleichs- und Ratgeberportal wurden in einem Test zur Hunde Operations-Versicherung die fünf bekanntesten Versicherungen getestet und die Ergebnisse in einer Tabelle übersichtlich zusammengefasst.

Hunde müssen nüchtern sein

Mindestens zwölf Stunden vor dem operativen Eingriff dürfen Hunde nichts mehr fressen. Dies ist deshalb so wichtig, weil damit gewährleistet werden soll, dass der Organismus nicht unnötig mit dem Verdauen der Nahrung beschäftigt ist. Zudem soll das Risiko für Erbrechen minimiert werden. Wird ein Tier an einem bestimmten Tag operiert, sollte es am Vorabend das letzte Mal gefüttert werden. Auch Leckerlis oder ähnliches sind tabu. „Achten Sie darauf, dass der Hund kein Futter in der Wohnung stibitzen kann“, fügt das Onlinemagazin Einfach Tierisch passend hinzu. In Ausnahmefällen informiert der behandelnde Tierarzt darüber, ab wann der Hund kein Wasser mehr trinken darf.

Gassi gehen vor der OP

Vor der Operation ist es sehr wichtig, dass sich Hunde erleichtern können. Sie sollten urinieren und koten, damit der Drang direkt nach der Operation nicht akut ist und das Tier sich besser entspannen kann.

Überanstrengung meiden

Damit der Hund für die OP und die Regenerationsphase danach gestärkt ist, sollte sowohl körperliche als auch geistige Arbeit gemieden werden. Dies gilt für den OP-Tag sowie den Vortag. Das Tier sollte möglichst viel ruhen.

Medikamenten-Verabreichung

Einige Tiere müssen aufgrund einer Erkrankung beziehungsweise altersbedingt regelmäßig Medikamente einnehmen. Hierbei stellen sich Halter berechtigterweise die Frage, ob diese Medikamente auch kurz vor der OP noch verabreicht werden dürfen. Dies sollte unbedingt mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Entzündungshemmer oder schmerzstillende Präparate sollten am Tag des Eingriffs generell nicht mehr gegeben werden.

Symptome mitteilen

Nicht immer ist gewährleistet, dass ein Tier die Narkose verträgt. Ist ein Hund beispielsweise krank oder anderweitig eingeschränkt, kann das die Narkosewirkung maßgeblich beeinträchtigen und das Gesundheitsrisiko erhöhen. Sollten Sie bei Ihrem Haustier ungewöhnliche Symptome feststellen, muss der Tierarzt umgehend darüber informiert werden. Unter anderem sind folgende Anzeichen zu melden:

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Starker Stress
  • Schwäche
  • Appetitlosigkeit
  • Läufigkeit
  • ungewöhnliche Aggressivität

Nach der Operation

Ist die Operation erfolgreich abgeschlossen, benötigt ein Hund besondere Aufmerksamkeit. Vor allem Ruhe ist unverzichtbar für die Erholungsphase. Besuch, Lärm und sonstigen Stressfaktoren sollte der operierte Patient nicht ausgesetzt werden. Jetzt sollte ausschließlich die Genesung im Fokus stehen.
Um Hunden den Genesungsprozess möglichst angenehm zu gestalten, hier weitere Tipps:

  • Abholung beim Tierarzt: Vor lauter Aufregung vergessen viele Halter einige wichtige Anweisungen des Tierarztes für die kommenden Tage und Wochen. Daher sollten Sie sich die Hinweise schriftlich notieren.
  • Fahrt nach Hause: Die Fahrt nach Hause muss unter ruhigen Bedingungen stattfinden. Vermeiden Sie rasante Fahrten und schalten Sie das Radio aus. Auch Zugluft ist jetzt Gift für den geschwächten Hundekörper. Die ordnungsgemäße Sicherung des Tieres muss selbstverständlich sein. Gerade mit frischen Wunden wäre es fatal, wenn das Tier bei einer Vollbremsung im Fahrzeug herumgeschleudert wird.
  • Zuhause: Richten Sie dem Hund einen warmen und ruhigen Platz auf dem Boden ein. Stolperfallen und Hindernisse sollten entfernt werden. Dies gilt besonders dann, wenn das Tier eine Halskrause tragen muss. Leben andere Hunde im Haushalt ist besondere Vorsicht geboten. Viele Tiere verhalten sich gegenüber geschwächten Tieren rücksichtslos. Hier müssen Sie ein wachsames Auge auf den Patienten haben und die Haustiere bei Bedarf separieren.
  • Füttern: Sie erhalten vom Tierarzt in der Regel klare Anweisungen dazu, wann Ihr Tier wieder wie gewohnt fressen und trinken darf. Als Orientierung gilt: Erst füttern, wenn der Hund wach wirkt und seine gewohnte Körperbeherrschung zurückerlangt hat.
  • Beobachtung: Aufmerksamkeit ist in den ersten Tagen nach der Operation unverzichtbar. Sollte sich der Zustand verschlechtern oder sich ungewöhnliche Symptome zeigen, ist der Tierarzt unverzüglich zu informieren. An Wochenenden und Feiertagen sollte eine Notrufnummer des Tierarztes bereitliegen, um im Ernstfall reagieren zu können

Partner Hund, ein bekanntes Magazin rund um den Hund, hat online in einem Ratgeber zur Pflege operierter Hunde weitere Ratschläge arrangiert: „Die Operationsnarbe sollten Sie ein- bis zweimal täglich untersuchen. Riecht sie schlecht, tritt Flüssigkeit aus oder erscheint Sie Ihnen entzündet, benachrichtigen Sie Ihren Tierarzt.“ Bezüglich der Halskrause ist Konsequenz gefragt. Denn ohne das Zubehör würden Hunde die frische Narbe ablecken oder gar anknabbern. Dies wäre für die Heilung fatal.

Fotos von pixabay.com: alphatex / mariabostrom0


Kommentare

6.5.2017

michael karn

Nun ja, ob man unbedingt sparen kann bei einer Hunde Op Versicherung wage ich zu bezweifeln. Zumindest kann ich mir im Ernstfall eine Operation beim Tierarzt leisten ohne mich finanziell zu übernehmen.

Kommentar

email address:
Homepage:
URL:
Comment:

Name:

Website:

Kommentar :

Prüfziffer:
13 minus 7  =  Bitte Ergebnis eintragen

 

zu den Favoriten Werben auf hunderassen.de   Impressum

Copyright© by KynoCom GmbH

In eigener Sache:
Um unser Angebot zu erweitern, benötigen wir Bilder der jeweiligen Hunderasse. Wir freuen uns über Ihre Zusendungen von Bilder die wir benutzen dürfen. Unter jedem Bild steht der Herkunftshinweis.