Die häufigsten Erkrankungen beim Hund

Die häufigsten Erkrankungen beim Hund

Die häufigsten Erkrankungen beim Hund

Hund beim Tierarzt

So ziemlich jeder Tierbesitzer kennt das Problem. Der Hund wird krank und man selbst leidet ebenso mit als wäre ein anderes Familienmitglied betroffen. Natürlich kann man vielen Krankheiten aus dem Weg gehen, indem man das Tier regelmäßig von einem Tierarzt untersuchen und ausreichend impfen lässt. Vielzählige Krankheiten treten trotzdem auf. In Kooperation mit der Zoobio GmbH wollen wir in diesem Artikel auf die häufigsten Erkrankungen beim Hund eingehen, diese samt Symptomen vorstellen und aufzählen, wie man diese Krankheiten behandeln kann.

Allergien bei Hunden

Nicht nur bei uns Menschen treten Allergien in zahlreiche Variationen auf. Auch Tiere können davon betroffen sein. Allergien sind bei Hunden die häufigste Krankheit und können durch unterschiedliche Dinge ausgelöst werden. Die meisten Hunde leiden dabei unter den folgenden drei Allergien:

  • Hautallergien
  • Lebensmittelallergien
  • Kontaktallergien

Hundehalter, die merken, dass der Hund sich vermehrt kratzt, sollten in dem Fall auf jeden einen Tierarzt aufsuchen. Die meisten Allergien lassen sich ganz einfach mit passenden Medikamenten in den Griff bekommen. Handelt es sich um eine Unverträglichkeit gegenüber Lebensmitteln, kann dieses Problem durch eine Ernährungsumstellung behoben werden. Hierbei gibt der Arzt allerdings stets genaue Anweisungen, wie Hundehalter vorzugehen haben.

Diabetes bei Hunden

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, welche vor allem bei älteren Hunden vorkommt. Hunde, die unter der sogenannten Zuckerkrankheit leiden, müssen dringend vom Tierarzt behandelt werden. Den betroffenen Tieren fehlt das Insulin, wobei es sich um ein besonderes Hormon handelt, welches den Blutzuckerspiegel im Körper senkt. Leider kann ein nicht behandelter Diabetes beim Hund zum Tod des Tieres führen. Man kann diese Krankheit an folgenden Symptomen erkennen:

  • Übermäßig starker Hunger
  • Tiere trinken sehr viel
  • Häufiger Urinabsatz
  • Hunde verlieren an Gewicht
  • Schlechte Wundheilung
  • Allgemein schlechter Zustand und Unwohlsein

Ohrenentzündungen beim Hund

Ohrenentzündungen sind nicht nur für uns Menschen sehr schmerzhaft. Vor allem bei Hunden, die aufgrund ihrer Rasse große und hängende Ohren haben, treten diese öfter auf. Hat der Hund dann noch ein dickes und langes Fell, sind Ohrenentzündungen ein häufig auftretendes Problem. Das liegt daran, dass bei den betroffenen Tieren die Wärme in den Ohren nicht entweichen kann, was ebenso auf die Feuchtigkeit zutrifft. Das hat zur Folge, dass im Hundeohr perfekte Voraussetzungen für Milben und andere Parasiten herrschen. Die Symptome sind unter anderen Folgende:

  • Hund hält den Kopf schräg
  • Tiere kratzen sich vermehrt
  • Kopfschütteln
  • Ohrsekret tritt aus
  • Fell am Ohr ist feucht
  • Hund riecht am Ohr

Wichtig ist es, bei den ersten Anzeichen direkt zum Tierarzt zu gehen. Hier bekommen Hundebesitzer nun einen Ohrenreiniger sowie Ohrentropfen, welche dem Tier zwei bis drei Mal am Tag verabreicht werden müssen. Wer sich hier unwohl fühlt, sollte sich vom Arzt zeigen lassen, wie man diese richtig anwendet.

Flöhe bei Hunden

Wie auch bei allen anderen Tieren, die immer mal wieder raus gehen, kann es schnell passieren, dass sie kleine Untermieter mitbringen. Flöhe sind bei Hunden keine Seltenheit, sollten aber dringend direkt bekämpft werden. Den Flohbefall eines Hundes erkennt man an folgenden Symptomen:

  • Hund kratzt sich, weil Flohbisse zu einem Juckreiz führen
  • Einige Hunde reagieren stark allergisch auf Flöhe
  • Dunkler Flohkot ist im Fell zu finden (vor allem im Nacken und am Rutenansatz)

Tiere, die Flöhe haben, übertragen diese überall anders hin. Das bedeutet, dass die Floheier nicht nur im Körbchen des Hundes zu finden sind, sondern auch auf der Kleidung der Besitzer, dem Sofa, im Teppich sowie in allen anderen Teilen des Hauses. Wichtig ist es also, dass nicht nur der Hund selbst behandelt wird, sondern auch die restlichen Räume. So können Körbchen und Co. bei maximaler Temperatur in der Waschmaschine gewaschen werden. Zusätzlich gibt es spezielle Sprays, welche man auf Möbel wie das Sofa sprühen kann. Außerdem müssen alle Kuscheltiere, das komplette Hundespielzeug sowie die Kleidung und Schuhe gewaschen werden. Wichtig ist es ebenso, jetzt jeden Tag das komplette Haus zu saugen und den Staubsaugerbeutel direkt im Anschluss wegzuwerfen. Der Hund selbst sollte ebenfalls ein Mal die Woche geduscht und mit Flohshampoo gewaschen werden.

Zecken bei Hunden

Sobald der Hund das Haus verlässt, kann es schnell passieren, dass er Zecken mit nach Hause bringt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Hundebesitzer ihre Tiere nach jedem Spaziergang gründlich absuchen. Vor allem bei Hunderassen mit langem und dichtem Fell ist das keine einfache Aufgabe und es passiert immer mal wieder, dass sich eine festbeißt. Wichtig ist es nun, die Zecke mit Hilfe einer Zeckenzange vorsichtig zu entfernen. Leider übertragen Zecken eine Vielzahl an Krankheiten, welche auch schnell gefährlich werden können. So unter anderem Borreliose oder FSME, beides Krankheiten, die im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres führen können. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Zecke innerhalb der ersten 24 Stunden entfernt wird.

Und so sollte es nie aussehen!

Würmer beim Hund

Die meisten Hundebesitzer machen innerhalb ihres Lebens mindestens ein Mal die Erfahrung mit einem Wurmbefall bei Ihrem Liebling. Vor allem Bandwürmer, Rundwürmer oder Herzwürmer treten häufig auf, wobei diese nur sehr selten lebensbedrohlich sind. Allerdings können gesundheitliche Probleme nicht ausgeschlossen werden. Zu den Symptomen gehören:

  • Juckender After
  • Hund rutscht sitzend über den Boden
  • Im Kot befinden sich Würmer oder Wurmeier
  • Hund nimmt trotz Futteraufnahme ab
  • Blutarmut

Tumore beim Hund

Besonders die Hundesenioren haben mit Tumoren zu kämpfen. Diese sind wie bei den Menschen als Geschwulste oder Gewebsneubildungen zu beobachten. Es muss sich dabei nicht zwangsläufig um Krebs handelt. So sind einige Tumore gutartig, wie zum Beispiel die sogenannten Lipome, also die Fettgeschwulste. Wichtig ist es, dass der Hund regelmäßig beim Kuscheln und Spielen abgetastet wird, so dass eventuelle Schwellungen oder Knubbel schnell entdeckt werden können. Je eher ein Tumor entdeckt wird, desto besser stehen die Heilungschancen.

Gibt es Krankheiten, die bei einigen Rassen besonders häufig vorkommen?

Leider ja. Es gibt einige Hunderassen, die besonders häufig von rassespezifischen Krankheiten betroffen sind. Die sogenannten Qualzuchten, wo zum Beispiel die Plattnasen (Mops, Französische Bulldogge) gehören, haben häufig Schwierigkeiten mit der Atmung. So ist bei den Tieren das Gaumensegel oft viel zu lang, was in einer Operation gekürzt werden muss. Operationen, bei denen die Tiere in Narkose gelegt werden müssen, sind vor allem bei Hunderassen mit Atmungsproblemen nicht zu unterschätzen. Des Weiteren ist es oft nötig, dass hier die Nasenlöcher erweitert werden. Zusätzlich gibt es Hunderassen, die mit HD, der Hüftdysplasie zu kämpfen haben. Betroffen sind besonders die großen Hunderassen, welche völlig überzüchtet wurden. Schäferhunde, Berner-Sennen-Hunde und weitere große Rassen sind von dieser sehr schmerzhaften Fehlbildung des Hüftgelenks betroffen und können somit unter starken Einschränkungen im Bewegungsapparat leiden.


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