CBD Öl für den Hund: Ein alternatives Heilmittel

Alternative Heilmittel wie CBD Öl erzielen nicht nur beim Menschen positive Effekte, auch der Vierbeiner profitiert von der Wirkungsweise.

Der Hund gehört zur Familie und wird auch als deren Mitglied behandelt. Das trifft insbesondere dann zu, wenn der Vierbeiner älter wird oder erkrankt. Je nach Erkrankung variieren die Symptome und Leiden. Nach dem Besuch beim Tierarzt stellt sich in der Regel Besserung ein und die Fellnase ist schnell wieder gesund. Tritt jedoch nicht der gewünschte Grad an Heilung ein, müssen alternative Heilmethoden her. Eine Möglichkeit ist das sogenannte CBD Öl, das nicht nur für Menschen geeignet ist.

Hund und Mensch: Eine lebenslange Freundschaft, die schon früh beginnt

Die Freundschaft zwischen Besitzer und Vierbeiner beginnt schon oft im Kindesalter.

Die Beziehung von Hund und Mensch reicht mindestens 30.000 Jahre zurück, denn schon in der Steinzeit näherte sich der Zweibeiner dem Vierbeiner, um ihn mit auf die Jagd zu nehmen. Heute beginnt diese lebenslange Freundschaft meist bereits in jungen Jahren. Als Welpe wächst die Fellnase gemeinsam mit den Kindern der Familie auf, sodass sie zu einem untrennbaren Duo oder Trio avancieren.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass Hundebesitzer oft alles für den vierbeinigen Liebling ermöglichen, wenn dieser erkrankt. Dass klassische Heilmethoden nicht immer der Schlüssel zum Erfolg sind, ist kein Geheimnis. Daher greifen immer mehr Halter zu einer Alternative, die bereits seit zwei Jahren im öffentlichen Fokus steht.

CBD Öl – die heilsame Alternative für Mensch und Tier

CBD Öl hat weder eine berauschende noch eine psychoaktive Wirkung. Seine Stärken liegen in der Schmerzlinderung.

Wer überlegt, CBD Öl für den Hund zu kaufen, der sollte wissen, worum es sich dabei genau handelt. CBD heißt ausgeschrieben Cannabidiol. Dabei handelt es sich um einen pflanzlichen Hanfwirkstoff, der aber ohne Rauschwirkung oder psychoaktive Effekte daherkommt. Im Gegenteil, denn CBD Öl hat schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften, die bei vielen Hundekrankheiten gute Ergebnisse erzielen. Deshalb ist dieses alternative Mittel nicht nur für Zweibeiner geeignet, wenn andere Methoden bereits versagt haben.

Eigenschaften und Wirkungsweise von CBD Öl

CBD Öl wirkt sehr positiv und heilend auf den Organismus, der es einnimmt. In unterschiedlichen Studien wurde die Wirkungsweise von Cannabidiol bereits genauer untersucht. Da ein Hund das gleiche Endocannabinoid-System wie der Mensch besitzt, wirkt das Öl auf die gleiche Weise bei beiden Lebewesen. Dieses System ist für die Aufnahme der Cannabinoiden zuständig. Im Einzelnen bedeutet dies, dass der Hund von folgenden Eigenschaften bei der Einnahme von CBD Öl profitieren kann:
+ Schmerz- und Entzündungslinderung,
+ gestärktes Immunsystem,
+ Beruhigung und Entspannung,
+ Stressverringerung und Befreiung von Ängsten.

Überdies kann das CBD Öl den Appetit anregen, was beispielsweise bei älteren Fellnasen eine wertvolle Hilfe darstellt. Auch Tiere, die nachts sehr unruhig sind und nur schwer in den Schlaf finden, bekommen durch das Öl eine sanfte Einschlafhilfe und Schlafförderung.

Bei welchen Erkrankungen des Hundes kann CBD Öl hilfreich sein?

Zu den häufigsten Krankheiten beim Hund zählen neben Allergien und Diabetes vor allem Entzündungen, Infektionen und Verdauungsbeschwerden. Zudem gibt es natürlich Hunderassen, die unter speziellen Krankheiten öfter leider als andere Tiere. Der Boston Terrier ist beispielsweise häufig an den Augen oder der Wirbelsäule erkrankt und hat darüber hinaus unter Kurzatmigkeit zu leiden. Bei den ersten Problemen kann CBD Öl schmerzlindernd wirken. Außerdem lässt sich die alternative Methode bei folgenden Erkrankungen des Vierbeiners optimal einsetzen:

  • bei Infektionen und chronischen Schmerzen wie Arthritis,
  • zur Heilung von offenen Wunden,
  • bei Verdauungsstörungen,
  • zur Linderung von Ängsten und Stress,
  • bei Altersschwäche und Entzündungen,
  • bei depressiven und psychischen Störungen,
  • zur Förderung von Appetit und Schlaf,
  • bei altersbedingter Verwirrtheit, Epilepsie und sogar bei Krebserkrankungen.

Empfehlenswert ist natürlich die Absprache mit dem Tierarzt, bevor der Vierbeiner das CBD Öl einnimmt, um mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auszuschließen.

Legal oder nicht: Wie sieht die aktuelle Rechtslage aus?

Laut dem Hanfverband kann CBD inzwischen als Arzneimittel vom Arzt verschrieben werden. Grundsätzlich brauchen Patienten dafür allerdings ein gültiges Rezept, das bei der Apotheke eingereicht wird. Im Jahr 2017 wurde die dazugehörige Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften umgesetzt, sodass es offiziell erlaubt ist, diese Arzneimittel zu verschreiben. Zur Kontrolle von Anbau, Ernte, Verarbeitung, Qualität, Lagerung, Verpackung und Abgabe an Apotheken sowie Händler wurde die Cannabisagentur vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ins Leben gerufen.

 

Der Hanfverband erklärt allerdings, dass CBD Öle mit einem THC-Gehalt, der unter 0,2 Prozent liegt, legal als „Lebensmittel“ oder als „Kosmetika“ erworben werden dürfen. Diese Produkte dürfen nämlich nicht als „Medizin“ verkauft werden, auch wenn sie eine medizinische Wirkung haben. Wichtig ist also, beim Kauf darauf zu achten, dass der THC-Gehalt des Öls nicht über 0,2 Prozent liegt. Hundehalter sollten außerdem unbedingt einen Blick auf die Zusatzstoffe werfen. Pestizide und Lösungsmittel sind natürlich ein No-Go.

Bilder
Abbildung 1: pixabay.com @ RR_Medicinals (Pixabay Lizenz)
Abbildung 2: pixabay.com @ Pexels (Pixabay Lizenz)
Abbildung 3: pixabay.com @ PharmaHempComplex (Pixabay Lizenz)


 

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